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	<title>Köln - Wissen &#187; Historie</title>
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	<description>Geschichte und Leben in Köln</description>
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		<title>Die Stadtmauern von Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Köln wurde über Jahrhunderte von  Stadtmauern umgeben. Die ältesten Teile stammen aus der Römerzeit zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert. Noch heute sind einige Abschnitte der historischen Steinmauer erhalten und prägen das Kölner Stadtbild. Der Bau der Kölner Stadtmauer teilt sich in drei Phasen. Die erste wird zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert verortet. Anlässlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln wurde über Jahrhunderte von  Stadtmauern umgeben. Die ältesten Teile stammen aus der Römerzeit zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert. Noch heute sind einige Abschnitte der historischen Steinmauer erhalten und prägen das Kölner Stadtbild. </strong></p>
<p><strong><a title="Die Kölner Stadtmauer 1887 © Wikimedia Commons / Wilhelm Scheiner (1852–1922)" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Wilhelm-Scheiner-1852–1922.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-246" title="Die Kölner Stadtmauer 1887 © Wikimedia Commons / Wilhelm Scheiner (1852–1922)" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Wilhelm-Scheiner-1852–1922.jpg" alt="" width="500" height="362" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der <strong>Bau der Kölner <a href="/tag/stadtmauer" target="_blank">Stadtmauer</a></strong> teilt sich in <strong>drei Phasen</strong>. Die erste wird zwischen dem <strong>1. und 3. Jahrhundert </strong>verortet. Anlässlich der stetig <strong>wachsenden Bevölkerung</strong> und einer daraus resultierenden Stadterweiterung fand im <strong>Mittelalter</strong> eine zweite große Bauphase statt. Zu einem <strong>letzten Ausbau</strong> der Stadtbefestigung kam es in <strong>Preußischer Zeit</strong>. <strong>Mitte des 19. Jahrhunderts</strong> wurde damit begonnen, die Mauer abzutragen. Einige <strong>Mauerteile und Tore</strong> sind jedoch auch heute noch <strong>erhalten</strong> und gehören zu den <strong>Sehenswürdigkeiten</strong> der Stadt Köln.</p>
<p><span id="more-234"></span></p>
<h3>Die römische Mauer –  Kölns antike Stadtbefestigung</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch.jpg" rel="lightbox[234]"><img class="alignright size-medium wp-image-249" title="Erhaltener Teil der römischen Stadtmauer © Wikimedia Commons / Willy Horsch" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Der Bau der <strong>antiken Stadtbefestigung</strong> zu römischen Zeiten Kölns, damals noch die römischen Kolonie <strong>„<a href="/tag/colonia" target="_blank">Colonia</a> Claudia Ara Agrippinensium“</strong>, zog sich <strong>über mehrere Jahrhunderte</strong>. Zwar kann die <strong>chronologische Baugeschichte</strong> nicht zweifelsfrei rekonstruiert werden, doch können<strong> einzelne Mauerteile</strong> auf das <strong>1. Jahrhundert</strong> datiert werden, während andere wohl erst im <strong>3. Jahrhundert</strong> entstanden sind. Die<strong> <a href="/tag/romer" target="_blank">römische</a> Stadtmauer</strong> war ein mit <strong>19 Türmen</strong> und mehreren <strong>Toren</strong> ausgestattetes Steinbauwerk, das sich fast <strong>quadratisch</strong> um die Stadt schloss. Heute findet man sowohl <strong>Reste der Mauer</strong> als auch <strong>erhaltene Türme</strong>, wie der sogenannte <strong>&#8220;Römerturm&#8221;</strong> dem nordwestilichen Eckturm der Stadtmauer.</p>
<h3>Mittelalterliche Stadtmauer Kölns</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch-HOWI.jpg" rel="lightbox[234]"><img class="alignleft size-medium wp-image-244" title="Stadtmauerreste am Gereonswall Köln © Wikimedia Commons / Willy Horsch (HOWI)" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch-HOWI-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Aufgrund der <strong>wachsenden Bevölkerung</strong> wurde im <strong>12. Jahrhundert</strong> eine <strong>Erweiterung Kölns </strong>beschlossen. Daraufhin wurde Anfang des 12. Jahrhunderts mit <strong>kleineren Erweiterungen</strong> der Stadtmauer begonnen, gefolgt von einem <strong>großen Neubau</strong> der mittelalterlichen Stadtmauer zwischen <strong>1180 und 1220</strong>. Über<strong> 7,5 Kilometer</strong> erstreckte sich die neue Befestigungsanlage bestehend aus <strong>Graben, Wall und Mauer</strong> und war damit die <strong>größte Stadtbefestigung des Römischen Reiches Deutscher Nation</strong>. Die Stadtmauer verfügte über insgesamt <strong>zwölf imposante Torburgen, 52 Wehrtürme</strong> und nochmal<strong> 12 einfache Tore</strong>, die sich gen <a href="/tag/rhein" target="_blank"><strong>Rhein</strong></a> wandten. Heute sind noch vier der riesigen Torburgen (<strong>Eigelsteintorburg, Hahnentor, Severinstorburg und Ulrepforte</strong>) sowie ein Wehrturm (<strong>Bayenturm</strong>) erhalten. Sie dienen u.a. als Museen oder Bürgerzentren. <strong>Mittelalterliche Mauerabschnitte</strong> findet man am <strong>Karthäuserwall</strong>, am <strong>Gereonswall</strong>, an der <strong>Bottmühle</strong> sowie am<strong> Sachsenring</strong>.</p>
<h3>Der preußische Festungsring um Köln</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/D.-Herdemerten-Hannibal21.jpg" rel="lightbox[234]"><img class="alignright size-medium wp-image-243" title="Entwicklung der Kölner Stadtbefestigung © Wikimedia Commons / D. Herdemerten --Hannibal21" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/D.-Herdemerten-Hannibal21-205x300.jpg" alt="" width="144" height="210" /></a>Ab <strong>1815 </strong>stand Köln unter <strong>preußischer Verwaltung</strong>. Man begann mit dem <strong>Aus- und Umbau der mittelalterlichen Stadtmauer</strong>. Den Schutz sollte fortan ein <strong>doppelter Festungsring</strong> übernehmen, sodass ab <strong>1850</strong> nach und nach <strong>Abschnitte</strong> der alten Mauer<strong> abgerissen </strong>wurden. <strong>Elf moderne Forts</strong> sowie <strong>sieben Lünette</strong> sollten die <strong>Rheinlinien</strong> Kölns zusätzlich stärken. Im <strong>Versailler Vertrag von 1919</strong> wurde dann die <strong>Schleifung der Befestigungsanlage</strong> verfügt. Diverse <strong>„Ring“-Straßen</strong> verweisen heute auf den <strong>Verlauf des Festungsrings</strong>. Auch einige der <strong>Forts</strong> kann man noch finden, z.B. das <strong>Fort IV</strong> im Kölner Grüngürtel.</p>
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		<title>4711 Stammhaus &#8211; Heimat des Echt Kölnisch Wassers</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 14:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Traditionshaus in der Glockengasse gilt als die Geburtsstätte und Heimat der Marke 4711, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Es handelt sich mittlerweile jedoch um viel mehr, denn das Gebäude gilt heute als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Köln und zählt zu deren Kulturschatz. Betritt man das Haus in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Traditionshaus in der Glockengasse gilt als die Geburtsstätte und Heimat der Marke 4711, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Es handelt sich mittlerweile jedoch um viel mehr, denn das Gebäude gilt heute als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Köln und zählt zu deren Kulturschatz.</strong></p>
<p><a title="4711 Stammhaus in Köln - Glockenspiel ©Flickr/ henrikbeckerkoeln " rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/417406139_c350b1e78e.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-179" title="4711 Stammhaus in Köln - Glockenspiel ©Flickr/ henrikbeckerkoeln " src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/417406139_c350b1e78e.jpg" alt="4711 Stammhaus in Köln - Glockenspiel ©Flickr/ henrikbeckerkoeln " width="500" height="195" /></a></p>
<p>Betritt man das Haus in der Kölner Glockengasse, so fällt einem sofort auf, dass hier Tradition auf Moderne trifft. Und noch etwas ist nur mit Mühe nicht zu bemerken – der Duft des Echt Kölnisch Wassers. Dieser begrüßt einen gleich beim Betreten des Geschäfts, das sich im Erdgeschoss befindet. Es ist ein Brunnen im Eingangsbereich, von dem diese Duftnote verströmt wird.</p>
<p><span id="more-176"></span></p>
<h3>Woher kommt die Ziffer 4711?</h3>
<p>Doch die meisten Besucher beschäftigt eines am meisten: Was hat das Echt Kölnisch Wasser mit der Zahl 4711 zu tun? Die Erklärung dafür ist eigentlich nur halb so kompliziert, wie man vermuten mag.</p>
<p>Im 18. Jahrhundert war die Stadt Köln von französischen Truppen besetzt. Der Brigadegeneral Charles Daurier, der als Stadtkommandant den Oberbefehl über die Stadt Köln hatte, befahl alle Häuser – vom <a title="Koelner Dom" href="/kolner-dom-unesco-weltkulturerbe-und-wahrzeichen-der-stadt" target="_blank">Kölner Dom</a> beginnend – mit Ziffern zu versehen. So sollte den stationierten Soldaten die Orientierung erleichtert werden. Als dann alle Gebäude beziffert wurden, erhielt das Haus in der Glockengasse die Nummer 4711.</p>
<h3>Ursprünglich als Heilmittel gedacht – heute ein weltberühmter Duft</h3>
<p>Das Echt Kölnisch Wasser, das heute vor allem als Parfüm bekannt ist und Verwendung findet, wurde 1785 erstmals als Marke eingetragen. Damals wurde es eigentlich als ein medizinisches Heilmittel angeboten.</p>
<h3>Hier wird die Geschichte des Echt Kölnisch Wasser lebendig</h3>
<p>Das Gebäude in der Glockengasse hat jedoch noch einiges mehr zu bieten als Parfüm. So gibt es beispielsweise ein Glockenspiel, dessen Melodien zu jeder vollen Stunde über der Stadt erklingen. Die Figuren des Spiels stellen die Szene der Hausnummerierung dar, die dem Gebäude die 4711 bescherte. Auch der Gobelin, der zur Neueröffnung 1964 gestickt wurde, zeigt die Bezifferung des Hauses.</p>
<p>Wissen über die historische Geschichte des Parfüms kann man sich auch in dem <a href="/tag/museum" target="_blank">Museum</a> einer Ausstellung aneignen. Vor allem interessant ist hier die dargestellte Entwicklung vom Aqua Mirabilis hin zum weltberühmten Duftwasser.</p>
<h3>Auch die Shopping-Lust wird gestillt</h3>
<p>Natürlich kommt im 4711 Stammhaus auch das Produkt selbst nicht zu kurz. So haben Touristen im Shop die Möglichkeit Echt Kölnisch Wasser zu erwerben, aber auch andere Merchandisingprodukte und weitere Duftklassiker wie Tosca und Tabac zählen zum Sortiment.</p>
<p>Im 4711 Traditionshaus gibt es zudem noch die Möglichkeit einer historischen Führung und eines Duftseminars.</p>
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		<title>Köln: Wie Alles seinen Anfang nahm</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln offenbart sein Wesen für die meisten Besucher in vielen kleinen Dingen, die so typisch für die Rhein-Metropole scheinen: der Kölsche Dialekt, das Klüngeln, der Karneval, das Kölsch als Lieblingsbier und so weiter. Doch wer glaubt, das gute alte Kölle damit schon vollständig erfasst zu haben, der irrt gewaltig. Das moderne Köln zählt zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln offenbart sein Wesen für die meisten Besucher in vielen kleinen Dingen, die so typisch für die Rhein-Metropole scheinen: der Kölsche Dialekt, das Klüngeln, der Karneval, das Kölsch als Lieblingsbier und so weiter. Doch wer glaubt, das gute alte Kölle damit schon vollständig erfasst zu haben, der irrt gewaltig.</strong></p>
<p><a title="Altes Stadttor am heutigen Rudolfplatz ©Flickr / ThisParticularGreg" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/20786160_1665b04073.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-28" title="Altes Stadttor am heutigen Rudolfplatz ©Flickr / ThisParticularGreg" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/20786160_1665b04073.jpg" alt="Altes Stadttor am heutigen Rudolfplatz ©Flickr / ThisParticularGreg" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Das moderne Köln zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Städten Deutschlands. Köln übersprang laut statistischen Erhebungen die Marke von 1 Million Einwohnern erstmals 2010 und ist damit heute die viertgrößte deutsche Stadt gemessen an der Bevölkerungszahl. Der Fläche nach ist Köln laut statistischem Bundesamt sogar die <strong>drittgrößte Metropole der Republik</strong>. Sowohl für die Kölner selbst als auch für die unzähligen <a href="/tag/tourismus" target="_blank">Touristen</a> gibt es viel zu entdecken, und die ebenso lange wie traditionsreiche Geschichte der Stadt hält viele Überraschungen bereit.</p>
<p><span id="more-11"></span></p>
<h3>Die Anfänge: Köln in der Antike</h3>
<p>Die historischen Wurzeln der Stadt reichen weit zurück. Schon in der Antike gab es hier in der günstigen Schnittstelle zweier Handelswege eine befestigte Siedlung, deren Gründung als Vorposten gegen den Stamm der Sugambrer <strong>im Gallischen Krieg für das Jahr 39 oder 38 vor Christus</strong> angenommen wird. Die hier geborene römischen <strong>Kaiserin Agrippina</strong> setzte sich für die Siedlung ein, und dank ihr erhielt die Stadt offiziell den Status einer römischen Kolonie unter dem Namen <a href="/tag/colonia" target="_blank">Colonia</a> Claudia Ara Agrippinensium. Zum Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus wurde das damalige Köln sogar zur Provinzhauptstadt, als der um die Siedlung gelegene Militärbezirk zur römischen Provinz ernannt wurde.</p>
<p>Das Leben im antiken Köln war offenbar abwechslungsreich. Kaum war sie zur römischen Kolonie geworden, wuchs und gedieh die Stadt prächtig, wirtschaftlich, städtebaulich und kulturell war der Aufschwung spürbar. Eine acht Meter hohe <a href="/tag/stadtmauer" target="_blank">Stadtmauer</a> diente als Bollwerk, die <strong>Eifelwasserleitung wurde als längstes Aquädukt der Römerzeit</strong> gebaut und versorgte die Stadt fortan mit Frischwasser. Was ihre <strong>Religion</strong> betraf, waren die Einwohner äußerst vielfältig: Neben den römischen Göttern wurden auch germanische, ägyptische oder persische Gottheiten in eigenen Kulten verehrt, Einflüsse aus allen Kolonien des Römischen Reiches waren hier zu spüren. Auch eine jüdische Gemeinde gab es, die früheste bisher eindeutig in Deutschland nachgewiesene.</p>
<h3>Köln: Geschichtsträchtige Stadt am Rhein</h3>
<p>Auch in den folgenden Jahrhunderten nahm die Stadt Köln einen bedeutenden Stellenwert ein,<strong> im Hochmittelalter war sie gar die größte Stadt des Reiches</strong>. In den unsicheren Zeiten, als die Franken die Herrschaft von den <a href="/tag/romer" target="_blank">Römern</a> übernahmen, erwies sich die Kirche als diejenige Institution, die der Bevölkerung die nötige Stabilität geben konnte. Das Christentum nahm in Köln eine immer bedeutendere Stellung ein, und andersherum verhielt es sich ebenso. Kirchenbauten sprossen wie Pilze aus dem Boden und schließlich wurde der Ruf nach einem Sakralbau laut, welcher dem Stand Kölns als Kirchen- sowie Handelszentrum gerecht werden würde.</p>
<p>Der daraus resultierende Bau des <a href="/kolner-dom-unesco-weltkulturerbe-und-wahrzeichen-der-stadt" target="_blank">Kölner Dom</a> ist heute vielleicht das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Über mehrere Jahrhunderte hinweg entstand dieses Meisterwerk der Baukunst und wurde dabei stummer Zeuge unzähliger historischer Veränderungen, die über die Stadt hereinbrachen. Die ambitionierten Pläne überstanden den Dreißigjährigen Krieg ebenso wie die <strong>Herrschaft der Franzosen und die der Preußen</strong>, bis der endlich fertiggestellte Dom im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Doch so wie sich die Stadt selbst erholte, wurde auch der Dom wiederaufgebaut und wacht heute über eine Metropole, deren Geschichte und kulturelle Highlights zur Erkundung einladen.</p>
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