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	<title>Köln - Wissen &#187; Sehenswürdigkeiten</title>
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	<description>Geschichte und Leben in Köln</description>
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		<title>Gürzenich &#8211; „Die gute Stube“ von Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 12:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Karneval]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Gürzenich in Köln gilt als die wichtigste Veranstaltungsadresse der Stadt und kann auf eine bereits über 550 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Von 1441 bis 1447 wurde die städtische Festhalle auf dem Grundstück der Familie Gürzenich erbaut und diente lange Zeit als prunkvoller Ort für Feste von Kaisern, Fürsten und Bürgern, wurde aber auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Gürzenich in Köln gilt als die wichtigste Veranstaltungsadresse der Stadt und kann auf eine bereits über 550 Jahre alte Geschichte zurückblicken.</strong></p>
<p><strong><a title="Gürzenich ©Flickr/robertDouglass" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2012/02/Gürzenich-robertDouglass.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-416" title="Gürzenich ©Flickr/robertDouglass" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2012/02/Gürzenich-robertDouglass.jpg" alt="" width="499" height="374" /></a><br />
</strong></p>
<p>Von 1441 bis 1447 wurde die städtische Festhalle auf dem Grundstück der Familie  Gürzenich erbaut und diente lange Zeit als prunkvoller Ort für Feste von Kaisern, Fürsten und Bürgern, wurde aber auch für Krönungsfeiern, Gerichtstage und sogar einen Reichstag genutzt. Während diese repräsentativen Festivitäten im Obergeschoss abgehalten wurden, befand sich im Erdgeschoss ein Kaufhaus.</p>
<p>Damals wie heute bringt man jedoch vor allem eines mit dem <a href="/die-stadtmauern-von-koln" target="_blank">mittelalterlichen Bau</a> in verbindung: Die Karnevalsveranstaltungen. Schon 1882 tanzte man im Gürzenich-Saal auf pompösen Maskenbällen – ein Jahr bevor das Festkomitee Kölner Karneval gegründet wurde.<span id="more-412"></span></p>
<h3><strong>Der Gürzenich und die Musik</strong></h3>
<p>Genau wie mit dem <a href="/tag/kölner-karneval" target="_blank">Karneval</a> assoziiert man seit jeher auch die <a href="/tag/musik" target="_blank">Musik</a> mit dem Gürzenich, was auch den internationalen Ruf Kölns als Musikstadt begründete. Das nach dem Konzertsaal benannte „<a href="/die-kolner-philharmonie-moderner-konzertsaal-vom-gurzenich-orchester" target="_blank">Gürzenich-Orchester</a>“ ist weltberühmt.</p>
<h3><strong>Anbau, Umbau, Wiederaufbau – Der Gürzenich im Wandel der Zeit</strong></h3>
<p>Durch die verstärkt kulturelle Nutzung entstand ein gewisser Platzmangel, welchen man mit einem Anbau im neugotischen Stil 1855 bis 1857 unter der Planung von Juilius Raschdorff zu beheben wusste. Ebenso erhielt der Festsall eine frische, neugotisch Gestaltung und das einstige Kaufhaus bot von nun an der Börse ihren Platz im Gürzenich.</p>
<p>Nach der Zerstörung des Innenbaus im Zweiten Weltkrieg, wurde das geschichtsträchtige Gebäude bereits 1948 wieder aufgebaut. Das zeigt, wie wichtig den Kölnern der Gürzenich war und noch bis heute ist.</p>
<p>Zwischen 1952 und 1955 entstand dann, nach den Plänen von Karl Band und Rudolf Schwarz, das Gürzenichensemble, welches die moderne Architektur und das „Organische Bauen“ der 50er Jahre mit dem <a href="/das-kolner-rathaus–altestes-rathaus-deutschlands" target="_blank">gotischen Stil</a> verbindet.</p>
<p>Heute finden im Gürzenich diverse Gesellschafts- und Kulturveranstaltungen sowie Kongresse, kleinere Börsen und <a href="/tag/ausstellung" target="_blank">Ausstellungen</a> statt.</p>
<p><strong>Führungen</strong> können über KölnTourismus unter folgender Telefonnummer vereinbart und gebucht werden: <strong>0221-221-233-2</strong>.</p>
<p>Der Gürzenich befindet sich in der <strong>Martinstraße 29-37</strong>.</p>
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		<title>Rheinauen: Entspannung im Grünen direkt bei Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 13:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen dem Flusskilometer 499 und 527,3 des Rheins befindet sich eine Reihe von Rheininseln, die man als die Rheinauen zusammenfasst. Diese findet man zwischen Mainz und Bingen. Alle der in diesem Gebiet befindlichen Flussinseln bezeichnet man als Auen. Das gilt jedoch nur für den Bereich zwischen Petersaue und Rüdesheimer Aue. Die darüber liegende Maaraue zählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen dem Flusskilometer 499 und 527,3 des Rheins befindet sich eine Reihe von Rheininseln, die man als die Rheinauen zusammenfasst. Diese findet man zwischen Mainz und Bingen. Alle der in diesem Gebiet befindlichen Flussinseln bezeichnet man als Auen.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/10/rheinauen.jpg" rel="lightbox[259]"><img class="alignleft size-medium wp-image-265" title="Idyllische Rheinauen ©flickr/Pinus83" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/10/rheinauen-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></strong>Das gilt jedoch nur für den Bereich zwischen Petersaue und Rüdesheimer Aue. Die darüber liegende Maaraue zählt nicht mehr als zu den Rheinauen gehörig, da sie eigentlich bereits zum Main zählt. Heute bestehen die Rheinauen nur noch aus acht vollwertigen Inseln, da einige von ihnen im laufe der Zeit ihre Inseleigenschaften einbüßen mussten.</p>
<h3>Der ideale Ort für Wasservögel</h3>
<p>Die wundervollen Stillgewässer sind für eine Vielzahl von Wasservögeln ein heimatliches Gefilde in den Wintermonaten, in dem sie die kalten Monate verbringen und überwintern. So finden sich hier beispielsweise Schellenten, Reiherenten und Gänsesäger ein, während die Gewässer unter anderem für Haubentaucher, Kormorane sowie Graureiher und -gänse ein ständiger Lebensraum ist.</p>
<p>Auch die Feuchtwiesen und Sandbänke entlang des <a href="/tag/rhein" target="_blank">Rhein</a>ufers stellen für viele Watvögel einen guten Rastplatz auf ihrem alljährlich Zug dar.<span id="more-259"></span></p>
<h3>Auwälder &#8211; Garanten für Artenvielfalt</h3>
<p>In den vergangenen Jahren hat man sogar wieder zunehmend Weißstörche an mehreren Stellen sichten können. Auwälder sind Gebiete mit einer der größten Artenvielfalten in Europa. So ist die Weichholzaue nahe des Ufers beispielsweise ein Gebiet, das regelmäßig von Überschwemmungen betroffen ist. Somit prägen Weiden und Pappeln diesen Bereich, weil er für sie ideale Lebensbedingungen bietet.</p>
<p>Im weiter innen liegenden Bereich, in der Hartholzaue, findet man Eschen, Ulmen und Stieleichen. Zudem fühlen sich auch manche Vogelarten, zu denen der Pirol, die Nachtigall und der Schwarzmilan zählen, hier besonders wohl.</p>
<h3><strong>Rheinauen &#8211; Natur pur genießen</strong></h3>
<p>Dieses wundervolle Stück Natur, die Rheinauen, zieht natürlich nicht nur <a href="/der-kolner-zoo-saugut-lowenstark-und-einfach-tierisch-kolsch" target="_blank">Tiere</a> und Pflanzen an, nein auch für den <a href="/tag/tourismus" target="_blank">Tourismus</a> ist es interessant, denn viele Menschen fühlen sich eingeladen, hier zu verweilen. Das ist nur verständlich, denn während man die Natur in vollen Zügen genießt, fällt die Entspannung sehr leicht.</p>
<p>So bieten die Kölner Rheinauen zwischen Worringen und Langel sich an, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen, während sich der Rhein immer im Blickfeld befindet. Aber auch Radfahren auf einem der geebneten Wege freut sich großer Beliebtheit.</p>
<p>Damit dieses Biotop auch weiterhin so schön bleibt, gibt es verschiedenste Vereine die sich für den Schutz und die Pflege einsetzen.</p>
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		<title>Die Stadtmauern von Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Colonia]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtmauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln wurde über Jahrhunderte von  Stadtmauern umgeben. Die ältesten Teile stammen aus der Römerzeit zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert. Noch heute sind einige Abschnitte der historischen Steinmauer erhalten und prägen das Kölner Stadtbild. Der Bau der Kölner Stadtmauer teilt sich in drei Phasen. Die erste wird zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert verortet. Anlässlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln wurde über Jahrhunderte von  Stadtmauern umgeben. Die ältesten Teile stammen aus der Römerzeit zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert. Noch heute sind einige Abschnitte der historischen Steinmauer erhalten und prägen das Kölner Stadtbild. </strong></p>
<p><strong><a title="Die Kölner Stadtmauer 1887 © Wikimedia Commons / Wilhelm Scheiner (1852–1922)" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Wilhelm-Scheiner-1852–1922.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-246" title="Die Kölner Stadtmauer 1887 © Wikimedia Commons / Wilhelm Scheiner (1852–1922)" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Wilhelm-Scheiner-1852–1922.jpg" alt="" width="500" height="362" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der <strong>Bau der Kölner <a href="/tag/stadtmauer" target="_blank">Stadtmauer</a></strong> teilt sich in <strong>drei Phasen</strong>. Die erste wird zwischen dem <strong>1. und 3. Jahrhundert </strong>verortet. Anlässlich der stetig <strong>wachsenden Bevölkerung</strong> und einer daraus resultierenden Stadterweiterung fand im <strong>Mittelalter</strong> eine zweite große Bauphase statt. Zu einem <strong>letzten Ausbau</strong> der Stadtbefestigung kam es in <strong>Preußischer Zeit</strong>. <strong>Mitte des 19. Jahrhunderts</strong> wurde damit begonnen, die Mauer abzutragen. Einige <strong>Mauerteile und Tore</strong> sind jedoch auch heute noch <strong>erhalten</strong> und gehören zu den <strong>Sehenswürdigkeiten</strong> der Stadt Köln.</p>
<p><span id="more-234"></span></p>
<h3>Die römische Mauer –  Kölns antike Stadtbefestigung</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch.jpg" rel="lightbox[234]"><img class="alignright size-medium wp-image-249" title="Erhaltener Teil der römischen Stadtmauer © Wikimedia Commons / Willy Horsch" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Der Bau der <strong>antiken Stadtbefestigung</strong> zu römischen Zeiten Kölns, damals noch die römischen Kolonie <strong>„<a href="/tag/colonia" target="_blank">Colonia</a> Claudia Ara Agrippinensium“</strong>, zog sich <strong>über mehrere Jahrhunderte</strong>. Zwar kann die <strong>chronologische Baugeschichte</strong> nicht zweifelsfrei rekonstruiert werden, doch können<strong> einzelne Mauerteile</strong> auf das <strong>1. Jahrhundert</strong> datiert werden, während andere wohl erst im <strong>3. Jahrhundert</strong> entstanden sind. Die<strong> <a href="/tag/romer" target="_blank">römische</a> Stadtmauer</strong> war ein mit <strong>19 Türmen</strong> und mehreren <strong>Toren</strong> ausgestattetes Steinbauwerk, das sich fast <strong>quadratisch</strong> um die Stadt schloss. Heute findet man sowohl <strong>Reste der Mauer</strong> als auch <strong>erhaltene Türme</strong>, wie der sogenannte <strong>&#8220;Römerturm&#8221;</strong> dem nordwestilichen Eckturm der Stadtmauer.</p>
<h3>Mittelalterliche Stadtmauer Kölns</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch-HOWI.jpg" rel="lightbox[234]"><img class="alignleft size-medium wp-image-244" title="Stadtmauerreste am Gereonswall Köln © Wikimedia Commons / Willy Horsch (HOWI)" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Willy-Horsch-HOWI-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Aufgrund der <strong>wachsenden Bevölkerung</strong> wurde im <strong>12. Jahrhundert</strong> eine <strong>Erweiterung Kölns </strong>beschlossen. Daraufhin wurde Anfang des 12. Jahrhunderts mit <strong>kleineren Erweiterungen</strong> der Stadtmauer begonnen, gefolgt von einem <strong>großen Neubau</strong> der mittelalterlichen Stadtmauer zwischen <strong>1180 und 1220</strong>. Über<strong> 7,5 Kilometer</strong> erstreckte sich die neue Befestigungsanlage bestehend aus <strong>Graben, Wall und Mauer</strong> und war damit die <strong>größte Stadtbefestigung des Römischen Reiches Deutscher Nation</strong>. Die Stadtmauer verfügte über insgesamt <strong>zwölf imposante Torburgen, 52 Wehrtürme</strong> und nochmal<strong> 12 einfache Tore</strong>, die sich gen <a href="/tag/rhein" target="_blank"><strong>Rhein</strong></a> wandten. Heute sind noch vier der riesigen Torburgen (<strong>Eigelsteintorburg, Hahnentor, Severinstorburg und Ulrepforte</strong>) sowie ein Wehrturm (<strong>Bayenturm</strong>) erhalten. Sie dienen u.a. als Museen oder Bürgerzentren. <strong>Mittelalterliche Mauerabschnitte</strong> findet man am <strong>Karthäuserwall</strong>, am <strong>Gereonswall</strong>, an der <strong>Bottmühle</strong> sowie am<strong> Sachsenring</strong>.</p>
<h3>Der preußische Festungsring um Köln</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/D.-Herdemerten-Hannibal21.jpg" rel="lightbox[234]"><img class="alignright size-medium wp-image-243" title="Entwicklung der Kölner Stadtbefestigung © Wikimedia Commons / D. Herdemerten --Hannibal21" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/D.-Herdemerten-Hannibal21-205x300.jpg" alt="" width="144" height="210" /></a>Ab <strong>1815 </strong>stand Köln unter <strong>preußischer Verwaltung</strong>. Man begann mit dem <strong>Aus- und Umbau der mittelalterlichen Stadtmauer</strong>. Den Schutz sollte fortan ein <strong>doppelter Festungsring</strong> übernehmen, sodass ab <strong>1850</strong> nach und nach <strong>Abschnitte</strong> der alten Mauer<strong> abgerissen </strong>wurden. <strong>Elf moderne Forts</strong> sowie <strong>sieben Lünette</strong> sollten die <strong>Rheinlinien</strong> Kölns zusätzlich stärken. Im <strong>Versailler Vertrag von 1919</strong> wurde dann die <strong>Schleifung der Befestigungsanlage</strong> verfügt. Diverse <strong>„Ring“-Straßen</strong> verweisen heute auf den <strong>Verlauf des Festungsrings</strong>. Auch einige der <strong>Forts</strong> kann man noch finden, z.B. das <strong>Fort IV</strong> im Kölner Grüngürtel.</p>
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		<title>Der Rhein – Die Lebensader Kölns</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rhein ist einer der größten europäischen Ströme, der seinen Ursprung in den Schweizer Alpen hat. Er fließt durch große Teile der Schweiz, ganz Liechtenstein, weite Teile Deutschlands sowie die Niederlande. Aber auch französische und österreichische Gebiete werden von diesem Fluss durchzogen. Bedeutsam ist der Rhein mit seinen 1.233 km als der längste Nordseezufluss. Zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Rhein ist einer der größten europäischen Ströme, der seinen Ursprung in den Schweizer Alpen hat. Er fließt durch große Teile der Schweiz, ganz Liechtenstein, weite Teile Deutschlands sowie die Niederlande. </strong></p>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Rhein.jpg" rel="lightbox[223]"><img class="alignnone size-full wp-image-224" title="Rhein durch Köln ©Flickr/Metro Centric" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Rhein.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Aber auch französische und österreichische Gebiete werden von diesem Fluss durchzogen. Bedeutsam ist der <strong>Rhein</strong> mit seinen <strong>1.233 km</strong> als der <strong>längste Nordseezufluss</strong>. Zudem ist er mit 833 km, die für die Großschifffahrt nutzbar sind, eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen weltweit.<span id="more-223"></span></p>
<h3>Köln – durchzogen vom Rhein</h3>
<p>Der <a href="/tag/rhein/" target="_blank">Rhein</a> tritt bei <strong>Godorf</strong> in die Stadt Köln ein und bei <strong>Worringen</strong> wieder heraus. Den Wasserpegel in Köln kann man anhand der Pegeluhr des <strong>Pegel Köln</strong> in der Kölner Altstadt ablesen. Der Normalpegel liegt bei 3,48 Metern.</p>
<h3>Rheinstädte römischen Ursprungs</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Strassburg.jpg" rel="lightbox[223]"><img class="alignleft size-full wp-image-228" title="Straßburg ©Flickr/stefanweihs" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Strassburg.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Mit etwa einer Million Einwohnern ist <a href="/koln-wie-alles-seinen-anfang-nahm" target="_blank">Köln</a> die größte der Rheinstädte, gefolgt von <strong>Düsseldorf</strong> und <strong>Rotterdam</strong> mit jeweils 600.000 Einwohnern. Insgesamt gibt es 20 Gemeinden, die sich an den Ufern des Rheins befinden und 100.000 oder mehr Einwohner haben. Viele von ihnen entsprangen einst Siedlungen der <a href="/tag/romer/" target="_blank">Römer</a> wie beispielsweise <strong>Basel, Straßburg, Köln oder Utrecht</strong>. Diese und weitere <strong>Rheinstädte römischen Ursprungs </strong>befinden sich am linken Rheinufer, was daran liegt, dass der Rhein einstmals als Grenze des Römischen Reiches diente. Es gibt jedoch auch Großstädte am rechten Rheinufer – <strong>Karlsruhe, Mannheim, Wiesbaden und Düsseldorf</strong>.</p>
<h3>Die Rheinufer kulturell entdecken</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Rhein-Loreleyfelsen.jpg" rel="lightbox[223]"><img class="alignright size-full wp-image-225" title="Der Rhein vom Loreleyfelsen aus ©Flickr/dierk schaefer" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Rhein-Loreleyfelsen.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Entlang der Rheinufer bieten sich Touristen wie Einheimischen zahlreiche Möglichkeiten die Gegend zu erkunden und zu nutzen. So ist die schöne Landschaft vielerorts durchzogen von <strong>Kirchen, Schlössern sowie Burgen</strong>, die es zu besichtigen gilt. Besonders beliebt ist auch der sagenumwobene <strong>Loreleyfelsen bei St. Goarshausen</strong>. Das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz ist seit 2002 sogar Bestandteil des <strong>UNESCO Weltkulturerbes</strong>.</p>
<h3>Sportlich unterwegs entlang des Stroms</h3>
<p>Interessierte können jedoch auch eine der zahlreichen <strong>Ausflugsfahrten mit Fähren</strong> oder Booten wahrnehmen, die überall entlang des Stroms angeboten werden. Wer die Gegend rund um den Rhein lieber selbst aktiv erkundet und nutzt, dem sei das <strong>Radwandern, Klettern oder Wandern</strong> nahe gelegt. Zum Wandern besonders geeignet und begehrt ist der erst 2005 eröffnete <strong>Rheinsteig</strong>.</p>
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		<title>4711 Stammhaus &#8211; Heimat des Echt Kölnisch Wassers</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 14:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Traditionshaus in der Glockengasse gilt als die Geburtsstätte und Heimat der Marke 4711, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Es handelt sich mittlerweile jedoch um viel mehr, denn das Gebäude gilt heute als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Köln und zählt zu deren Kulturschatz. Betritt man das Haus in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Traditionshaus in der Glockengasse gilt als die Geburtsstätte und Heimat der Marke 4711, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Es handelt sich mittlerweile jedoch um viel mehr, denn das Gebäude gilt heute als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Köln und zählt zu deren Kulturschatz.</strong></p>
<p><a title="4711 Stammhaus in Köln - Glockenspiel ©Flickr/ henrikbeckerkoeln " rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/417406139_c350b1e78e.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-179" title="4711 Stammhaus in Köln - Glockenspiel ©Flickr/ henrikbeckerkoeln " src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/417406139_c350b1e78e.jpg" alt="4711 Stammhaus in Köln - Glockenspiel ©Flickr/ henrikbeckerkoeln " width="500" height="195" /></a></p>
<p>Betritt man das Haus in der Kölner Glockengasse, so fällt einem sofort auf, dass hier Tradition auf Moderne trifft. Und noch etwas ist nur mit Mühe nicht zu bemerken – der Duft des Echt Kölnisch Wassers. Dieser begrüßt einen gleich beim Betreten des Geschäfts, das sich im Erdgeschoss befindet. Es ist ein Brunnen im Eingangsbereich, von dem diese Duftnote verströmt wird.</p>
<p><span id="more-176"></span></p>
<h3>Woher kommt die Ziffer 4711?</h3>
<p>Doch die meisten Besucher beschäftigt eines am meisten: Was hat das Echt Kölnisch Wasser mit der Zahl 4711 zu tun? Die Erklärung dafür ist eigentlich nur halb so kompliziert, wie man vermuten mag.</p>
<p>Im 18. Jahrhundert war die Stadt Köln von französischen Truppen besetzt. Der Brigadegeneral Charles Daurier, der als Stadtkommandant den Oberbefehl über die Stadt Köln hatte, befahl alle Häuser – vom <a title="Koelner Dom" href="/kolner-dom-unesco-weltkulturerbe-und-wahrzeichen-der-stadt" target="_blank">Kölner Dom</a> beginnend – mit Ziffern zu versehen. So sollte den stationierten Soldaten die Orientierung erleichtert werden. Als dann alle Gebäude beziffert wurden, erhielt das Haus in der Glockengasse die Nummer 4711.</p>
<h3>Ursprünglich als Heilmittel gedacht – heute ein weltberühmter Duft</h3>
<p>Das Echt Kölnisch Wasser, das heute vor allem als Parfüm bekannt ist und Verwendung findet, wurde 1785 erstmals als Marke eingetragen. Damals wurde es eigentlich als ein medizinisches Heilmittel angeboten.</p>
<h3>Hier wird die Geschichte des Echt Kölnisch Wasser lebendig</h3>
<p>Das Gebäude in der Glockengasse hat jedoch noch einiges mehr zu bieten als Parfüm. So gibt es beispielsweise ein Glockenspiel, dessen Melodien zu jeder vollen Stunde über der Stadt erklingen. Die Figuren des Spiels stellen die Szene der Hausnummerierung dar, die dem Gebäude die 4711 bescherte. Auch der Gobelin, der zur Neueröffnung 1964 gestickt wurde, zeigt die Bezifferung des Hauses.</p>
<p>Wissen über die historische Geschichte des Parfüms kann man sich auch in dem <a href="/tag/museum" target="_blank">Museum</a> einer Ausstellung aneignen. Vor allem interessant ist hier die dargestellte Entwicklung vom Aqua Mirabilis hin zum weltberühmten Duftwasser.</p>
<h3>Auch die Shopping-Lust wird gestillt</h3>
<p>Natürlich kommt im 4711 Stammhaus auch das Produkt selbst nicht zu kurz. So haben Touristen im Shop die Möglichkeit Echt Kölnisch Wasser zu erwerben, aber auch andere Merchandisingprodukte und weitere Duftklassiker wie Tosca und Tabac zählen zum Sortiment.</p>
<p>Im 4711 Traditionshaus gibt es zudem noch die Möglichkeit einer historischen Führung und eines Duftseminars.</p>
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		<title>Der Kölner Zoo: Saugut, Löwenstark und einfach Tierisch Kölsch!</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 06:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zoologische Garten in Köln gehört zu den ältesten und gleichzeitig modernsten Zoos der Welt. Über 10.000 Tiere kann der Besucher auf 20 Hektar Freianlagen, dem Aquarium oder Urwaldhaus kennenlernen. Unter dem Motto „Tierisch Kölsch“ wird der Artenschutz aktiv unterstützt und viele Attraktionen warten bei jedem Wetter auf Kinder und Erwachsene. In Köln hat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Zoologische Garten in Köln gehört zu den ältesten und gleichzeitig modernsten Zoos der Welt. Über 10.000 Tiere kann der Besucher auf 20 Hektar Freianlagen, dem Aquarium oder Urwaldhaus kennenlernen. Unter dem Motto „Tierisch Kölsch“ wird der Artenschutz aktiv unterstützt und viele Attraktionen warten bei jedem Wetter auf Kinder und Erwachsene.</strong></p>
<p><a title="Der Kölner Zoo ist ein Erlebnis und Tierisch Kölsch ©Flickr Sebastian Bergmann" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/zoo3_Sebastian-Bergmann.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-160" title="Der Kölner Zoo ist ein Erlebnis und Tierisch Kölsch ©Flickr Sebastian Bergmann" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/zoo3_Sebastian-Bergmann.jpg" alt="Der Kölner Zoo ist ein Erlebnis und Tierisch Kölsch ©Flickr Sebastian Bergmann" width="290" height="290" /></a>In Köln hat der Natur- und Artenschutz eine lange Tradition. Seit der <strong>Eröffnung des Zoos im Jahre 1860</strong> entwickelt sich der Zoo ständig weiter und zählt heute zu einem der beliebtesten und modernsten Zoos der Welt.</p>
<p>Über 700 Tierarten haben im Kölner Zoo ein Zuhause gefunden und das <strong>Zuchtprogramm bewahrt viele seltene Arten vor dem Aussterben</strong>. Bei artgerechter Haltung haben die Tiere viel Platz. Die <strong>Elefantenhaltung in Gruppen</strong> beispielsweise ist einzigartig in Europa.</p>
<p>In den Häusern, im Aquarium oder auf den großen Außenanlagen kann der Besucher <strong>fremde Tiere aus der Nähe beobachten</strong> und viel über sie und von ihnen lernen.</p>
<p><span id="more-159"></span></p>
<h3><strong>Kölner Zoo: Tierisch Kölsch seit 150 Jahren</strong></h3>
<p>Der <strong>drittälteste Zoologische Garten in Deutschland</strong> wurde 1860 aus der Initiative von Caspar Garthe  als Aktiengesellschaft eröffnet. Erster Direkter des Kölner Zoos war der deutsche Arzt und Zoologe Heinrich Bodinus. Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise gefährdeten das Projekt, in Köln einen eigenen Zoo zu führen. Die <strong>Stadt Köln rettete damals den Zoo</strong> vor der Schließung.</p>
<p>Im Zweiten Weltkrieg wurde der Zoo nahezu vollständig zerstört und musste für 2 Jahre geschlossen bleiben. Seither hat sich der <strong>Kölner Zoo immer weiter entwickelt </strong>und gehört heute zu einer der Hauptattraktionen für den <a href="/tag/tourismus" target="_blank">Tourismus</a> der Domstadt. Er hat seinen besonderen Charme durch die <strong>Harmonie von Altem und Modernem</strong>. Viele der erhaltenen Gebäude aus der Zeit des Aufbaus, wie der Affenfelsen oder das alte Elefantenhaus im maurischen Stil, sind bis heute zu besichtigen.</p>
<h3><strong>Elefantenpark und Pavianfelsen im Kölner Zoo</strong></h3>
<p>Der Elefantenpark des Kölner <a href="/tag/zoo" target="_blank">Zoo</a> ist mit seinen 20.000 Quadratmetern <strong>einer der größten und modernsten Elefantenparks Europas</strong>. Hier leben die grauen Riesen bei jedem Wetter tagsüber artgerecht in der Herde. So können die Besucher ihr <strong>natürliches Verhalten beobachten</strong>, ohne sie in ihrem Lebensraum zu stören. Immer mehr Elefantenjunge erblicken im Elefantenpark in Köln das Licht der Welt.</p>
<p>Rund 100 Mantelpaviane machen <strong>auf dem denkmalgeschützten Pavianfelsen ein ordentliches Affentheater</strong>. Dieses Spektakel ist bei den Besuchern besonders beliebt.</p>
<h3><strong>Aquarium und Hippodom im Zoo Köln</strong></h3>
<p>In ca. <strong>70 Aquarien</strong> gibt es verschiedene Unterwasserwelten zu bestaunen. Auch das <strong>Terrarium des Kölner Zoos</strong> bietet einen faszinierenden <strong>Einblick in die Artenvielfalt</strong> von der Tigerpython bis zum Chamäleon. Die rund 60 Terrarien zeigen eine Vielzahl exotischer Amphibien und Reptilien, die der Besucher in Ruhe beobachten kann. Im <strong>Insektarium</strong> kreuchen und fleuchen die skurilsten Tiere der Welt. Aber keine Sorge, <strong>hinter der Glasscheibe ist man sicher </strong>vor all den Spinnen und Krabbeltierchen.</p>
<h3><strong>Menschenaffen im Urwald des Kölner Zoos</strong></h3>
<p>Eine besondere Attraktion sind <strong>das Urwaldhaus und das Regenwaldhaus</strong>. Hier kann der Besucher in verglasten Gängen seinen Vorfahren ganz nahe kommen. Fünf verschiedene Affenarten leben im Urwald artgerecht in Gruppen zusammen. Im Regenwaldhaus findet man ein ungeahntes Paradies vor. Die <strong>üppige Vegetation und die bunte Tierwelt</strong> zeigt auf 2.000 Quadratmetern ein echtes Stück südostasiatischen Regenwalds.</p>
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		<title>Das Kölner Rathaus – Ältestes Rathaus in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das historische Kölner Rathaus gehört zu den ältesten und schönsten Gebäuden Kölns. Unweit des Rheins in der Kölner Innenstadt gelegen blickt das Kölner Rathaus auf eine mehr als 800-jährige Baugeschichte zurück. Heute ist das Kölner Rathaus vor allem als Ort für Hochzeiten beliebt. Die beiden im Rathausturm untergebrachten Trauzimmer des historischen Rathauses bieten ein besonderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das historische Kölner Rathaus gehört zu den ältesten und schönsten Gebäuden Kölns. Unweit des Rheins in der Kölner Innenstadt gelegen blickt das Kölner Rathaus auf eine mehr als 800-jährige Baugeschichte zurück. </strong></p>
<p><a title="Das Kölner Rathaus © wikimediaCommons / Uploader: Arminia" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Arminia.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-118" title="Das Kölner Rathaus © wikimediaCommons / Uploader: Arminia" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Arminia.jpg" alt="" width="500" height="450" /></a></p>
<p>Heute ist das <strong>Kölner Rathaus</strong> vor allem als Ort für <strong>Hochzeiten</strong> beliebt. Die beiden im <strong>Rathausturm</strong> untergebrachten Trauzimmer des historischen Rathauses bieten ein besonderes <strong>Ambiente </strong>für dieses Ereignis. Ansonsten ist eine <strong>Besichtigung</strong> der Innenräume nur im Rahmen einer gebuchter<strong> Führungen </strong>möglich. Aber auch ein Blick von <strong>Außen</strong> lohnt sich. Das historische <strong>Kölner Rathaus </strong>gehört zu den prachtvollsten <strong>Gebäuden</strong> der Stadt und eine der wichtigsten Kölner<strong> Sehenswürdigkeiten</strong>.</p>
<p><span id="more-117"></span></p>
<h3>Das historische Rathaus Köln</h3>
<p>Erstmals erwähnt wurde das <strong>Kölner Rathaus</strong> in der ersten Hälfte des<strong> 12. Jahrhunderts</strong>. Schon damals wurde es als <strong>„Bürgerhaus“</strong> bezeichnet. Von diesem ersten romanischen Bau ist heute jedoch nichts mehr zu sehen. Um <strong>1330</strong> wurde er durch einen zweigeschossigen <strong>gotischen Saalbau</strong> ersetzt, den ältesten heute noch<strong> erhaltenen Teil</strong> des Kölner Rathauses. Das <strong>Obergeschoss</strong> wird durch einen einzigen Saal dominiert, der als „langer Saal“ oder auch <strong>„Hansasaal“</strong> bekannt ist. Das <strong>Herzstück</strong> des Kölner Rathauses konnte nach dem Krieg <strong>originalgetreu </strong>wieder hergstellt werden. Außen schmückt reiches<strong> gotisches Maßwerk</strong> die Nord- und Südfassade des <strong>Gebäudes</strong>.</p>
<h3>Der Rathausturmmit mit 124 steinernen Skulpturen</h3>
<p><a title="Der Rathausturm Köln © flickr / rubenvike" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/rubenvike.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-119" title="Der Rathausturm Köln © flickr / rubenvike" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/rubenvike-199x300.jpg" alt="" width="143" height="216" /></a></p>
<p>Anfang des <strong>15. Jahrhunderts</strong> wurde das Rathaus um seinen charakteristischen <strong>Rathausturm</strong> erweitert. Der <strong>61m</strong> hohe Turm sollte als sicherer <strong>Lagerungsort</strong> für städtische Urkunden, Geldbriefe und Privilegien dienen. Zwei vierkantigen <strong>Obergeschossen</strong> sind zwei achteckige Geschosse aufgesetzt. <strong>Geschmückt</strong> wurde der Rathausturm mit zahlreichen <strong>steinernen Skulpturen</strong>, die über die Jahrhunderte jedoch der Witterung zum <strong>Opfer</strong> fielen. Nach mehrfacher <strong>Erneuerungen</strong> und Restaurierungen schmücken den Turm seit <strong>2008 </strong>neue Figuren aus <strong>Savonnièrestein</strong>. Unter den <strong>124 Skulpturen</strong> finden sich Kaiser und andere <strong>Herrscher</strong>, darüber haben Frauen und Männer der <strong>Kölner Stadtgeschichte</strong> ihren Platz und ganz oben zieren die <strong>Heiligen </strong>aus Köln den Rathausturm.</p>
<h3>Der Platzjabbek</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Thomas-Voekler1.jpg" rel="lightbox[117]"><img class="alignright size-medium wp-image-137" title="Der &quot;Platzjabbek&quot; unter der Turmuhr © WikimediaCommons / Thomas Voekler" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Thomas-Voekler1-225x300.jpg" alt="" width="95" height="126" /></a>Die wohl <strong>bekannteste Figur</strong> des Kölner Rathauses ist der ostwärts gewandte <strong>„Platzjabbek“</strong>. Im 15. Jahrhundert direkt unter der <strong>Turmuhr</strong> angebracht, reißt die holzgeschnitzte Fratze mit Schlapphut seit <strong>1913 </strong>zu jeder vollen Stunde den <strong>Mund </strong>auf und streckt den Passanten des Alten Markts seine <strong>Zunge</strong> raus.</p>
<h3>Die Rathauslaube – Prächtige Renaissance-Vorhalle im Westen</h3>
<p>Im <strong>16. Jahrhundert</strong> wurde dem Rathaus eine prachtvolle<strong> Renaissance-Laube </strong>vorgelagert. Vom Obergeschoss der  imposnaten <strong>Vorhalle</strong> im Westteil des Rathauses aus verkündete der <strong>Rat</strong> damals seine Beschlüsse. Nach dem <strong>Zweiten Weltkrieg</strong> konnte die fünf Schiffe breite und zwei Joche tiefe Renaissance-Laube <strong>originalgetreu </strong>wieder aufgebaut werden.</p>
<h3>Der Spanische Bau &#8211; Modernes Pendant zum historischen Rathaus</h3>
<p><a href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Willy-Horsch.jpg" rel="lightbox[117]"><img class="alignleft size-medium wp-image-123" title="Blick auf die Renaissance-Laube und den Spanischen Bau © WikimediaCommons / Willy Horsch" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/Willy-Horsch-225x300.jpg" alt="" width="128" height="170" /></a>Neben diesem <strong>historischen Teil</strong> des Rathauses gibt es noch den direkt gegenüber liegenden <strong>Spanischen Bau</strong>. Das Gebäude im Stil der niederländischen <strong>Spätrenaissance</strong> wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und in den <strong>50er Jahren</strong> wieder errichtet.<br />
Dabei fand man die Überreste eines <strong><a href="/tag/romer" target="_blank">römischen</a> Praetoriums</strong>. Man entschloss sich die römischen <strong>Fundamente</strong> unter dem Neubau zu <strong>erhalten</strong>. Das hier entstandene Praetoriums-Museum kann gegen ein <strong>Eintrittsgeld</strong> von 3 Euro, ermäßigt 2,50 Euro zu den <strong>Öffnungszeiten</strong> Di-Do 10-17 Uhr, jeden 1. Do. im Monat bis 22 Uhr besichtigt werden.</p>
<p>Der <strong>Spanische Bau</strong> selbst wurde im Stil der <strong>Architektur der 50er Jahre</strong> errichtet. Heute sind hier der <strong>Ratssaal</strong> sowie zwei <strong>Trauzimmer</strong> untergebracht.</p>
<h3>Historisches Bad auf dem Rathausvorplatz</h3>
<p>Ebenfalls in den <strong>50er Jahren</strong> wurde während Bauarbeiten am <strong>Rathausvorplatz</strong> Überreste einer <strong>&#8220;Mikwe&#8221;</strong>, eines jüdischen Badehauses aus dem <strong>12. Jahrhundert</strong>, entdeckt. Die sich unter einer <strong>Glaspyramide</strong> befindlichen Überreste des historischen Badehauses können <strong>Di-So 10-17</strong> <strong>Uhr</strong> kostenlos besichtigt werden.</p>
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		<title>Imhoff Schokoladenmuseum zeigt Kölns süße Seite</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 06:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Imhoff Schokoladenmuseum in Köln beweist: Wissen muss nicht immer langweilig und trocken sein, es geht auch zart-schmelzend und köstlich süß. Wer hier nicht auf seine genussreichen Kosten kommt, ist selber schuld. Rund 650.000 Besucher zählt das Schokoladenmuseum in Köln heute jährlich, seit der Eröffnung 1993 durch den Schokoladen-Fabrikanten Dr. Hans Imhoff sollen es rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Imhoff Schokoladenmuseum in Köln beweist: Wissen muss nicht immer langweilig und trocken sein, es geht auch zart-schmelzend und köstlich süß. Wer hier nicht auf seine genussreichen Kosten kommt, ist selber schuld.</strong></p>
<p><a title="Imhoff Schokoladenmuseum Köln ©Schokoladenmuseum Köln" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/Schokoladenmuseum.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-23" title="Imhoff Schokoladenmuseum Köln ©Schokoladenmuseum Köln" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/Schokoladenmuseum.jpg" alt="Imhoff Schokoladenmuseum Köln ©Schokoladenmuseum Köln" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Rund 650.000 Besucher zählt das Schokoladenmuseum in Köln heute jährlich, seit der <strong>Eröffnung 1993</strong> durch den Schokoladen-Fabrikanten Dr. Hans Imhoff sollen es rund 8,5 Millionen gewesen sein – und so viele Naschkatzen können sich nun wirklich nicht irren! Das stadteigene Schlaraffenland liegt direkt am <a href="/tag/rhein" target="_blank">Rhein</a>auhafen auf einer eigenen kleinen Halbinsel, die ganz den sinnlichen Genüssen vorbehalten ist. Der Neubau aus Glas und Metall sticht bereits von Weitem ins Auge und lockt Kölner wie Touristen gleichermaßen zu einer süßen Pause vom Alltag oder vom anstrengenden Stadtbummel.</p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<h3>Imhoff Schokoladenmuseum Köln: Überregionaler Treffpunkt für Naschkatzen</h3>
<p><a title="Schokoladenbrunnen" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/Schokoladenbrunnen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-25" title="Schokoladenbrunnen" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/Schokoladenbrunnen.jpg" alt="Schokoladenbrunnen" width="233" height="350" /></a>Warum es in Deutschland und dem Rest der Welt eigentlich nicht mehr Schokoladenmuseen gibt, ist ein echtes Rätsel. Interessierte Besucher gibt es schließlich genug, und das Imhoff <a href="/tag/museum" target="_blank">Museum</a> in Köln zieht immer wieder auch prominente Schleckermäulchen an, die wie die meisten Gäste vor allem vom großen Schokoladenbrunnen begeistert sind, der zum hemmungslosen Naschen einlädt. Mit kleinen Waffeln kann man hier die flüssige Köstlichkeit auffangen und sich ganz dem süßen Genuss hingeben. Und dann geht es auf Entdeckungsreise durch das eigentliche Museum, das wie kaum ein anderes die vielfältigen Aspekte des Sujets unter einem Dach vereint.</p>
<h3>Kölner Schokoladenmuseum: Nie war Geschichte so lecker</h3>
<p>Über drei Ebenen erstreckt sich die eigentliche <a href="/tag/ausstellung" target="_blank">Ausstellung</a>, welche Auskunft über die Geschichte der Schokolade, ihre Bestandteile, die Herstellung sowie jede Menge damit verbundener Themen gibt. Das Museum beherbergt in seiner Sammlung Werbeobjekte von historischen Plakaten bis zu alten Emaille-Schildern, im <strong>hauseigenen Tropenhaus</strong> kann man Kakaopflanzen aus nächster Nähe bewundern und die gläserne Produktionsstraße veranschaulicht eindrucksvoll den Entstehungsprozess der süßen Köstlichkeit. Dazu gibt es <strong>regelmäßig Workshops und Aktionstage</strong>, die das Gesamtprogramm der Einrichtung abrunden.<br />
Der Vater des Projekts, Dr. Imhoff, verstarb leider im Dezember 2007, doch sein Vermächtnis bleibt Köln und seinen Besuchern erhalten. Imhoffs Witwe führt heute das Lebenswerk des Schokoladen-Gourmets weiter und hält seine Leidenschaft durch das Museum lebendig – eine Leidenschaft, die jeder Besucher des Schokoladenmuseums wohl ohne Weiteres nachvollziehen kann.</p>
<p>Montags ist Ruhetag in der Ausstellung, in dieser Zeit darf man sich dem ganz privaten Schoko-Genuss daheim widmen. An allen anderen Tagen der Woche aber kann man hier im Imhoff Museum Kultur und Geschichte einmal von ihrer süßesten Seite erleben.</p>
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		<title>Kölner Dom: UNESCO Weltkulturerbe und Wahrzeichen der Stadt</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Dom]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kölner Dom – beziehungsweise die Hohe Domkirche zu Köln, wie der Sakralbau offiziell heißt – ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Er zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten in Europa und bildet den würdevollen Mittelpunkt seiner Heimatstadt. Der Kölner Dom thront im Zentrum der Stadt, dort wo der Hauptbahnhof, der Eingang zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kölner Dom – beziehungsweise die Hohe Domkirche zu Köln, wie der Sakralbau offiziell heißt – ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Er zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten in Europa und bildet den würdevollen Mittelpunkt seiner Heimatstadt.</strong></p>
<p><a title="Der Kölner Dom ©Flickr / eliotc" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/887841274_f992012ef9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-30" title="Der Kölner Dom ©Flickr / eliotc" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/887841274_f992012ef9.jpg" alt="Der Kölner Dom ©Flickr / eliotc" width="500" height="382" /></a></p>
<p>Der Kölner Dom thront im Zentrum der Stadt, dort wo der Hauptbahnhof, der Eingang zum großen Einkaufsviertel und die wichtigsten Museen das kulturelle und wirtschaftliche Herz der Rhein-Metropole bilden. Die Hohe Domkirche zu Köln ist für viele Touristen der allererste Anlaufpunkt, sodass es mittlerweile fast schon zum Klischee geworden ist, als Besucher hierher zu kommen. Doch dieser Kirchenbau ist nun einmal die bedeutendste Sehenswürdigkeit Kölns, und Niemand hat die Stadt wirklich gesehen, wenn er den <a href="/tag/kolner-dom" target="_blank">Dom</a> nicht besucht hat.</p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<h3>Kölner Dom: Was lange währt&#8230;</h3>
<p>Die Geschichte des Dombaus ist äußerst komplex und zieht sich über Jahrhunderte hinweg. Einzelne Episoden und bedeutende Ereignisse sollen später an dieser Stelle genauer besprochen werden. Zum Einstieg sei jedoch gesagt, dass <strong>die ersten Planungen</strong> zur Errichtung der Kirche <strong>bereits im 12. Jahrhundert entstanden</strong>, als die Gebeine der Heiligen drei Könige vom damaligen Erzbischof Rainald von Drassel nach Köln gebracht wurden. Für diese bedeutenden Reliquien sollte ein neuer Dom erbaut werden, der an Größe und Schönheit alle bisherigen Kirchen in Köln übertraf.</p>
<p>Die <strong>Arbeiten begannen im Jahre 1248</strong> und sollten letztlich sehr viel länger andauern, als ursprünglich beabsichtigt. Während der Altar bereits 1277 geweiht wurde, dauerte der Bau der Kirche immer weiter an. Ab dem 15. Jahrhundert gab es des öfteren Baustopps, vor allem bedingt durch Geldmangel sowie veränderte Vorstellungen darüber, wie der fertige Dom aussehen sollte, bis die Arbeiten schließlich ganz zum Erliegen kamen und die Silhouette der Stadt lange Zeit vom seltsamen Bild des unvollendeten Baus geprägt war.</p>
<h3>Das Herz der Stadt: Der Kölner Dom</h3>
<p>Was mühsam errichtet worden war, wurde unter der französischen Besatzung im 18. Jahrhundert erstmals schwer beschädigt, doch kurz darauf wurden die Arbeiten wieder aufgenommen.<a title="Detailaufnahme des Kölner Doms ©Flickr / rachel in wonderland" rel="lightbox" href="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/1515312180_78599f3e53.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-31" title="Detailaufnahme des Kölner Doms ©Flickr / rachel in wonderland" src="http://www.koeln-wissen.de/wp-content/uploads/2011/06/1515312180_78599f3e53.jpg" alt="Detailaufnahme des Kölner Doms ©Flickr / rachel in wonderland" width="233" height="350" /></a> Im <strong>Oktober 1880 wurde offiziell die Beendigung des Baus gefeiert</strong>, faktisch waren jedoch noch weitere Jahre der Arbeit nötig, um den Kölner Dom so herzurichten, wie man ihn jetzt kennt. Der fünfschiffige gotische Prachtbau überragt die Stadt heute mit seinem <strong>157,38 Meter hohem Nordturm</strong>, der zu seiner Entstehungszeit das höchste Gebäude der Welt war und seinen südlich gelegenen Zwilling um ganze sieben Zentimeter übertrifft.</p>
<p>Die Domkirche bietet <strong>Platz für bis zu 4.000 Gläubige und Besucher</strong> gleichzeitig, allein die Fensterfronten nehmen eine Fläche von etwa 10.000 Quadratmetern ein. Die schieren Ausmaße des Baus sowie die detaillierte und reiche Verzierung gaben den Anstoß, den Kölner Dom als architektonische Meisterleistung in die Liste der <strong>UNESCO Weltkulturerbe</strong> aufzunehmen. Doch nicht nur der Dom selbst, sondern auch seine lange Geschichte ist voller Überraschungen. Viele Erzählungen und Legenden erhalten den historischen Geist des Baus bis heute und lassen die Hohe Domkirche zu Köln trotz aller Ehrfurcht gegenüber der majestätischen Kunst lebendig und nahbar erscheinen.</p>
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