Zwischen dem Flusskilometer 499 und 527,3 des Rheins befindet sich eine Reihe von Rheininseln, die man als die Rheinauen zusammenfasst. Diese findet man zwischen Mainz und Bingen. Alle der in diesem Gebiet befindlichen Flussinseln bezeichnet man als Auen.
Das gilt jedoch nur für den Bereich zwischen Petersaue und Rüdesheimer Aue. Die darüber liegende Maaraue zählt nicht mehr als zu den Rheinauen gehörig, da sie eigentlich bereits zum Main zählt. Heute bestehen die Rheinauen nur noch aus acht vollwertigen Inseln, da einige von ihnen im laufe der Zeit ihre Inseleigenschaften einbüßen mussten.
Der ideale Ort für Wasservögel
Die wundervollen Stillgewässer sind für eine Vielzahl von Wasservögeln ein heimatliches Gefilde in den Wintermonaten, in dem sie die kalten Monate verbringen und überwintern. So finden sich hier beispielsweise Schellenten, Reiherenten und Gänsesäger ein, während die Gewässer unter anderem für Haubentaucher, Kormorane sowie Graureiher und -gänse ein ständiger Lebensraum ist.
Auch die Feuchtwiesen und Sandbänke entlang des Rheinufers stellen für viele Watvögel einen guten Rastplatz auf ihrem alljährlich Zug dar.